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Neuauflage des Vergabehandbuchs für Bauaufgaben des Bundes

Kraene [1] Auch wenn die Nachricht nicht mehr brandaktuell ist, sei sie der Vollständigkeit halber hier trotzdem genannt: Das Vergabehandbuch für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes im Zuständigkeitsbereich der Finanzbauverwaltungen (VHB 2002) bekam in seiner unlängst veröffentlichten Neuauflage einen neuen Titel und eine neue Gliederung: Das „Vergabe- und Vertragshandbuch für die Baumaßnahmen des Bundes“ (VHB) orientiert sich nun praxisgerecht am Ablauf einer Baumaßnahme. Richtlinien sind nicht mehr gesammelt nach Paragrafen der VOB geordnet, sondern wurden, soweit möglich, den Formblättern direkt zugeordnet. Diese umfassende Überarbeitung machte die Neuherausgabe erforderlich, weshalb das VHB diesmal auch nicht durch eine elektronische Austauschlieferung aktualisiert werden konnte.

Das VHB wird bei der Durchführung von Bauvorhaben des Bundes als Arbeitsmittel für die Vergabe und vertragliche Abwicklung von Bauleistungen genutzt. Es setzt die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil A und B um und schafft die Vorraussetzung für eine weitestgehend einheitliche, rechtssichere Durchführung von Vergabeverfahren. Das VHB 2002 wurde mit Bezugserlass 1 eingeführt und lag bislang in der mit den Bezugserlassen 2 und 3 eingeführten Fassung (VHB 2002 – Stand November 2006) vor.

Das neue VHB 2008 und die elektronisch bearbeitbaren Formblätter für Dritte können hier [2] online beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) abgerufen werden.

Marco Junk

Über Marco Junk [3]

RA Marco Junk gründete im Jahr 2007 den Vergabeblog, das heute meist gelesene Medium zu Vergaberecht und -Praxis, und 2010 gemeinsam mit Dipl.-Betriebsw. Martin Mündlein das Deutsche Vergabenetzwerk (DVNW). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, danach bis 2011 Bereichsleiter Vergaberecht beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) [4] und leitete im Jahr 2011 die Online-Redaktion des Verlags C.H. Beck [5]. Von 2012 bis 10/2014 war er Mitglied der Geschäftsleitung des BITKOM [6]. Seit 2015 ist Marco Junk Geschäftsführer des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. [7] Seine Beiträge geben ausschließlich seine persönliche Meinung wieder.

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