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Öffentliche Verwaltung unzufrieden mit Bürokratieabbau

„72 Prozent der Fach- und Führungskräfte in der Öffentlichen Verwaltung sind unzufrieden mit dem Abbau unnötig komplizierter Abläufe in ihren Behörden“ titelt heute eGovernment Computing [1]. Als Bürokratieverursacher machen sie in erster Linie die Gesetzgebung verantwortlich: „Besserung sei nicht in Sicht.“

Die Mehrheit wünsche sich mehr gesetzlichen Freiraum für den Abbau komplizierter und damit zeitraubender Vorgänge. Dabei wird kritisiert, dass das sog.  Standardkostenmodell, mit dem die finanzielle Belastung durch Informationspflichten berechnet wird, bisher nur auf Bürokratiekosten auf Seiten der Privatwirtschaft angewandt werde.

Das ist jedenfalls für den Bereich des öffentlichen Auftragswesens falsch – im Vorfeld der Reform holte das BMWi hierzu das bekannte Ramboll-Gutachten ein [2], dass die Prozesskosten auf beiden Seiten maß – 8,8 Mrd. Euro auf Seite der öffentlichen Auftraggeber und 10.2 Mrd. Euro auf Seite der Bieter. Den vollständigen Bericht der eGovernment Computing finden Sie hier [3].

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