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Bauleistungen

Vergabe von Bauleistungen bei öffentlichen Bauprojekten

Öffentliche Auftraggeber haben zunehmend Probleme, selbst dringend notwendige Bauprojekte in vernünftigem Zeitrahmen und guter Qualität realisieren zu können. Dies hat verschiedene Gründe. So boomt aktuell die deutsche Baubranche, die Auftragsbücher von Unternehmen und Handwerksfirmen sind übervoll, es ist schwierig geworden, qualifizierte Firmen für Bauvorhaben zu finden. Grund hierfür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass Bund, Länder und Kommunen aktuell über deutlich mehr Finanzmittel für Bauprojekte verfügen als vor wenigen Jahren.

Weiteres wesentliches Problem bei öffentlichen Bauvorhaben sind die Vergabeverfahren. Diese sind häufig mangelhaft und nicht selten gekennzeichnet durch Unkenntnis der einzuhaltenden Regeln. Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung „Ernst & Young“ führt dies dazu, dass Vergabestellen aus Angst vor Fehlern und daraus folgenden, äußerst zeitintensiven Nachprüfungsverfahren und Verfahrensaufhebungen weiterhin auf „alten Gleisen fahren“ statt die Möglichkeiten und Spielräume des Vergaberechts zu nutzen. Dies ist auch verständlich, da insbesondere das deutsche Vergaberecht vor allem durch europäische Vorgaben einem ständigen Wechsel und Wandel unterliegen. So hat z.B. das seit April 2016 geltende, neue Vergaberecht teilweise erhebliche Änderungen und Neuerungen gebracht, was jedoch nicht zu mehr Rechtsicherheit, sondern eher weiter zur Verunsicherung der an Vergabeverfahren Beteiligten beigetragen hat.

An diesem Punkt knüpft das von der DVNW-Akademie am 24.01.2018 in Berlin angebotene Tagesseminar „Die Vergabe von Bauleistungen“ an. Dieses richtet sich an alle mit der öffentlichen Vergabe von Bauleistungen befassten Kreise auf Seiten von Auftraggeber wie Auftragnehmer. Neben Darstellung der aktuellen Rechtslage sollen vor allem anhand konkreter Fallbeispiele insbesondere von der vergaberechtlichen Rechtsprechung entschiedene Probleme besprochen und mit den Teilnehmern diskutiert werden.

Referent ist Rechtsanwalt Michael Werner, der seit 28 Jahren speziell mit der öffentlichen Vergabe von Bauleistungen beruflich befasst und vertraut ist. Als langjähriger Leiter der Rechtsabteilung im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. war er 15 Jahre Vertreter dieser Branche im für die VOB/A zuständigen Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss des Bundes (DVA). Nach 3 Jahren in einer mittelständischen Kanzlei für Baurecht betreut er seit Mitte 2016 auf Auftraggeberseite große Infrastrukturprojekte für die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH im gesamten Bundesgebiet. RA Werner ist u.a. Mitkommentator im „Kompaktkommentar Vergaberecht“ von Willenbruch/Wieddekind (4. Auflage 2017) sowie im „Handbuch des Fachanwalts Vergaberecht“ von Goede/Stoye/Stolz (1. Auflage 2017).

Michael Werner

Über Michael Werner

Michael Werner ist Rechtsanwalt und bei der DEGES GmbH in Berlin tätig. Herr Werner ist Experte im deutschen und europäischen Vergaberecht sowie im Bauvertragsrecht. Vor seiner anwaltlichen Tätigkeit war Herr Werner langjähriger Leiter der Rechtsabteilung des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. und Mitglied im Deutschen Vergabe - und Vertragsausschuss des Bundes (DVA).

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