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Europäisches Sicherheitsforschungsprogramm: 3. Call veröffentlicht

EUAm 30. Juli 2009 wurde der 3. Call (FP7-SEC-2010-1) im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm veröffentlicht. Dieser beinhaltet ein Budget in Höhe von 210,59 Mio. € und umfasst 35 Themen, darunter „Schutz von öffentlichen Plätzen und Massentransportmitteln“, „Grenzüberwachung und Grenzsicherheit“ und „Organisierte Kriminalität und Terrorismus“.

Alle Themen und Informationen finden Sie online unter http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm?fuseaction=UserSite.CooperationDetailsCallPage&call_id=275.

Abgabefrist für Förderanträge ist der 26.11.2009, 17.00 Uhr (Brüsseler Ortszeit). Dabei kann die Einreichung des Antrags nur elektronisch mittels des „Electronic Proposal Submission Service (EPSS)“ erfolgen, Informationen unter https://www.epss-fp7.org/epss/welcome.jsp.

Am 16. September 2009 findet der FP7 Security Research Info Day in Brüssel statt. Auf diesem Informationstag können Sie nähere Informationen zum Arbeitsprogramm des 3. Calls erhalten. Weitere Informationen unter http://cordis.europa.eu/fp7/security/events_en.html.

Neben der Beteiligung von Endnutzern ist es erwünscht, auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Projekte einzubeziehen.

Die Evaluierung der im Forschungsrahmenprogramm eingereichten Projektanträge erfolgt durch unabhängige Gutachter. Die Europäische Kommission wählt hierzu für jeden Call die Gutachter entsprechend ihrer Expertise aus einer Datenbank aus. Sie können sich selbständig in die Gutachter-Datenbank eintragen, Informationen unter https://cordis.europa.eu/emmfp7/.

Der Projektträger für das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung, die VDI Technologiezentrum GmbH, steht beratend und unterstützend bei der Vorbereitung von EU-Anträgen zur Verfügung:

VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf

Tel.: +49 211/6214-628
Fax: +49 211/6214-484
Email: fischer_t@vdi.de

Den kostenlosen Informationsbrief Sicherheitsforschung können Sie dort ebenfalls unter folgendem Link abonnieren.

Über Marco Junk

Der Jurist Marco Junk gründete im Jahr 2007 den Vergabeblog und 2010 gemeinsam mit Dipl.-Betriebsw. Martin Mündlein das Deutsche Vergabenetzwerk (DVNW). Er begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und war danach als Bereichsleiter Vergaberecht beim Digitalverband bitkom tätig. Im Jahr 2011 leitete er die Online-Redaktion des Verlags C.H. Beck. Von 2012 bis 10/2014 war er Mitglied der Geschäftsleitung des bitkom und danach bis 10/2021 Geschäftsführer des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Seit 2022 ist Marco Junk als Leiter Regierungsbeziehungen für das IT-Dienstleistungsunternehmen Atos tätig. Seine Beiträge geben ausschließlich seine persönliche Meinung wieder.

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dvnwlogoArtikel im Deutschen Vergabenetzwerk (DVNW) diskutieren.
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