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DVNW Akademie: Nachprüfungsverfahren, Dokumentationspflichten & Vergabemanagement

DVNW_Akademie_SeminarDer Erfolg eines Nachprüfungsverfahrens kann allein von der ordnungsgemäßen Dokumentation und der Erstellung des Vergabevermerks abhängen. Im nächsten Seminar der DVNW Akademie am 13. März in Köln werden die Anforderungen an eine Dokumentation und an das Management während des Vergabeverfahrens sowie deren Auswirkungen auf die vergaberechtliche Nachprüfung vor der Vergabekammer dargestellt.

Öffentliche Auftraggeber müssen das Vergabeverfahren von Beginn an fortlaufend und lückenlos dokumentieren, insbesondere die Begründung von Entscheidungen auf jeder Stufe des Vergabeverfahrens. Dies betrifft die Kommunikation mit Unternehmen und interner Beratungen, die Vorbereitung der Auftragsbekanntmachung und der Vergabeunterlagen, die Öffnung der Angebote, Teilnahmeanträge und Interessensbestätigungen, die Verhandlungen und Dialoge mit teilnehmenden Unternehmen sowie die Gründe für Auswahlentscheidungen und den Zuschlag. Darüber hinaus haben öffentliche Auftraggeber über jedes Vergabeverfahren einen Vermerk in Textform anzufertigen. Dieser Vermerk hat bestimmte Mindestanforderungen, wie z.B.

  • die Namen der berücksichtigten Bewerber oder Bieter,
  • die Gründe für ihre Auswahl,
  • die Gründe für die Ablehnung von Angeboten, die für ungewöhnlich niedrig befunden wurden,
  • ggf.die Gründe, aufgrund derer mehrere Teil- oder Fachlose zusammen vergeben wurden und
  • ggf. die Gründe für die Nichtangabe der Gewichtung von Zuschlagskriterien.

Eine fehlerhafte Dokumentation des Vergabeverfahrens kann einen Vergaberechtsverstoß darstellen. Die Vergabekammer kann in diesem Fall die Vergabestelle verpflichten, das Verfahren zu wiederholen.

Vergabemanagement-13-03-KOE

Die UVGO schreibt zudem Fristen vor, ab wann der Auftraggeber ausschließlich elektronische Angebote akzeptieren muss: Der 1. Januar 2020 ist nicht mehr fern. Sich auf die externe ausschließliche Kommunikation einzustellen ist das eine. Genauso wichtig – wenn nicht sogar bedeutsamer – ist es für den öffentlichen Auftraggeber, sich intern neu aufzustellen: Von der klaren Aufgabenbeschreibung und Zuständigkeitsabgrenzung zwischen Bedarfsanforderungs- und Vergabestellen einerseits bis hin zur elektronischen Gestaltung der internen Verfahrensabläufe andererseits besteht akuter Regelungsbedarf. Im Laufe des 7-stündigen Seminars werden u.a. Möglichkeiten dargestellt, wie interne elektronische Vergabemanagementsysteme die Beschaffungsvorgänge beim öffentlichen Auftraggeber rechtssicher, transparent und effektiv unterstützen.

Wenn Sie an dem Fortbildungsseminar noch teilnehmen wollen, nutzen Sie bitte schnell unsere Online-Anmeldemöglichkeit auf der Seminarwebseite. Es sind nur noch einige wenige Plätze frei.


Hier unsere nächsten Seminartermine für Ihre Planung:

13.03.18 | Köln
Vergabemanagement und vergaberechtliche Nachprüfung
Richtige Dokumentation von Anfang an – keine Angst vor Rüge
Referenten: Martin Krämer, Ltd. Städt. Rechtsdirektor & Dr. Dominik R. Lück, Rechtsanwalt und Partner bei Köhler & Klett Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Der Erfolg eines Nachprüfungsverfahrens kann allein von der ordnungsgemäßen Dokumentation und der Erstellung des Vergabevermerks abhängen. In diesem Seminar werden die Anforderungen an eine Dokumentation und an das Management während des Vergabeverfahrens sowie deren Auswirkungen auf die vergaberechtliche Nachprüfung vor der Vergabekammer dagestellt.
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15.03.18 | Berlin
Die UVgO – Reform des Vergaberechts unterhalb der Schwellenwerte
Was kommt auf die Praxis zu?
Referenten: Dr. Oskar Maria Geitel, Fachanwalt für Vergaberecht, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte & Felix Dose, Justitiar, BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Ziel dieses Seminars ist es, Ihnen übersichtlich und verständlich die Änderungen durch die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) zu vermitteln. Die Hintergründe zur UVgO, was ändert sich, auf was müssen Sie achten.
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19.03.18 | Berlin
Zentrale Vergabestelle – einrichten – organisieren – führen
Erfahrungen aus der Praxis
Referent: Hans Schaller, Dipl.-Verwaltungsfachwirt, Lehrbeauftragter für Vergaberecht der Verwaltungshochschule Hof und Hochschule Osnabrück

Dieses Praktiker-Seminar gibt Ihnen das notwendige Wissen und zahlreiche Praxistipps für den Aufbau und die effiziente Organisation einer zentralen Vergabestelle an die Hand.
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02.05.18 | Berlin
Rahmenvereinbarungen für Dienst- und Lieferleistungen
Rahmenausschreibungen – Rahmenvereinbarungen – Rahmenverträge
Referent: Dipl.-Verwaltungswirt Hans Schaller, Lehrbeauftragter für Vergaberecht der Verwaltungshochschule Hof und Hochschule Osnabrück

Das Seminar macht Sie mit der praxisgerechten Durchführung von Rahmenausschreibungen vertraut. Der Schwerpunkt liegt auf den für den Vergabealltag wichtigen Schritten: Von der Bedarfsermittlung zur Leistungsbeschreibung bis zur Frage der Preisvorbehalte (Preisgleitklauseln).
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03.05.18 | Berlin
Organisation von Vergabestellen
Rechtssichere, wirtschaftliche und qualitätssteigernde Organisation von Auftragsvergaben für Öffentliche Auftraggeber
Referent: Dipl.-Verwaltungswirt Joachim-E. Warbek, ehem. Teamleiter der Landeshauptstadt Hannover – Zentrale Submission

Ziel dieses Seminars ist es, die Grundprinzipien der Organisation von innerbetrieblichen Vergabe- bzw. Submissionsstellen zu vermitteln, wie: Sortierung und Ermittlung der Aufgaben, Zusammenstellung des erforderlichen technisch- und juristisch vorgebildeten Personals, Regelungen über im Einzelfall benötigte externe Unterstützungen, Festlegung von Zuständigkeiten für Arbeitsabläufe und Entscheidungen mittels einer Dienstanweisung.
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08.05.18 | Berlin
Die Vergabe von Reinigungsdienstleistungen
Praktische Tipps für die rechtssichere und erfolgreiche Vergabe von Reinigungsdienstleistungen
Referent: Aline Fritz, Rechtsanwältin, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB

Dieses Seminar möchte allen Beteiligten die neuesten rechtlichen Entwicklungen sowieso praktische Tipps für die rechtssichere und erfolgreiche Vergabe von Reinigungsleistungen an die Hand geben, sowohl für EU-weite Vergabeverfahren als auch für nationale Vergaben.
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16.05.18 | Köln
Preiskalkulation bei öffentlichen Aufträgen
Marktpreise, Kalkulationsgrundsätze (LSP) und Preisprüfung gemäß Preisrecht
Referent: Prof. Dr. Andreas Hoffjan, Lehrstuhl Unternehmensrechnung und Controlling, TU Dortmund

Das Seminar macht Sie mit den häufigsten Problemen des Preisrechts vertraut. Unter welchen Preistyp fällt mein öffentlicher Auftrag? Was passiert in einer Preisprüfung und wie bereite ich mich darauf vor? Welche Kostenpositionen werden bei Selbstkostenpreisen anerkannt? Was sind typische Streitpunkte bei Kostenpositionen?
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05.06.18 | Berlin
Das neue Vergaberecht für Bieter
Fallstricke vermeiden – erfolgreich anbieten
Referent: Aline Fritz, Rechtsanwältin, FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB

Erfahren Sie in diesem Seminar, wie Sie Ihr Angebot ordnungsgemäß erstellen und abgeben und die klassischen Fallstricke vermeiden. Sie erhalten Tipps und Hinweise, so dass Sie auch schwierige Anforderungen des Auftraggebers erfolgreich meistern können.
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Details und eine Buchungsmöglichkeit (online oder per Fax) finden Sie auf der jeweiligen Seminarseite. Für Ihre Anreise mit der Bahn empfehlen wir die Buchung über unser Kooperationsangebot mit der Deutschen Bahn. Einen Link für die Buchung erhalten Sie mit der Seminaranmeldung.

Weitere vergaberechtliche Seminare sind derzeit in Planung und werden kurzfristig veröffentlicht! Das gesamte und fortlaufend aktualisierte Seminarangebot der DVNW Akademie finden Sie immer unter www.dvnw-akademie.de. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Akademie-Seite, um sich über unser Fortbildungsangebot zu informieren.

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dvnwlogoArtikel im Deutschen Vergabenetzwerk (DVNW) diskutieren.
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