Vergabeblog

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VerspĂ€tete Angebote: Von Kurierdiensten und Empfangsvertretern – a never ending story

Ein Gastbeitrag von Susanne MĂŒller-Kabisch

ParagraphImmer wieder kommt es zwischen Vergabestellen und Bietern zu Kontroversen ĂŒber die Behandlung von verspĂ€teten Angeboten. Vielfach ist den Bieterunternehmen nicht bewusst, dass das Risiko des rechtzeitigen Angebotseingangs in der Vergabestelle im Wesentlichen bei ihnen liegt. Den Vergabestellen wiederum sind im Fall des verspĂ€teten Eingangs von Angeboten die HĂ€nde gebunden. Auch das attraktivste Angebot muss zwingend bereits auf der ersten PrĂŒfungsstufe ausgeschlossen werden, wenn es verspĂ€tet bei der Vergabestelle eintrifft. Sowohl fĂŒr die Vergabestelle als auch fĂŒr das Bieterunternehmen stellen verspĂ€tete Angebote daher ein Ärgernis dar. Rechtlich kompliziert wird es erst recht dann, wenn der Bieter sich bei der Abgabe des Angebots eines Kurier- oder Zustelldienstes bedient und die Vergabestelle ihrerseits bei der Entgegennahme der Angebote Empfangsvertreter oder Empfangsboten einschaltet. Dazu ein Fall aus der Praxis:

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