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Politik und Markt

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi: Studie bestätigt Erfolg

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das BMWi mittelständische Unternehmen bei ihren Innovationsaktivitäten. Seit 2008 wurden über 9.500 Innovationsvorhaben mit rund 1,2 Mrd. Euro Fördermittel unterstützt. Eine Evaluationsstudie – basierend auf Befragungen von mehr als 2000 Unternehmen sowie Forschungs- und wirtschaftsnahen Einrichtungen – im Auftrag des Ministeriums bestätigt jetzt die hohe Akzeptanz und Wirksamkeit des ZIM in der mittelständischen Wirtschaft. Danach hat ZIM einen Verbreitungsgrad erreicht wie kein anderes mittelstandsorientiertes Förderprogramm für Forschung und Entwicklung in den letzten 30 Jahren.

Die Studie wurde vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung Karlsruhe (ISI) in Kooperation mit der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung Berlin (GIB) durchgeführt. Danach bewertet die Mehrheit der befragten kleinen und mittleren Unternehmen das ZIM als “beinahe alternativlos” ein.

Aus der Studie ergibt sich weiter, dass die Kooperationsförderung dynamisch angewachsen ist. Die auf Technologietransfer orientierten Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich seit 2008 fast verdreifacht. Mit der Ausweitung der Einzelprojektförderung auf Westdeutschland sei ein langjähriges Förderdefizit beseitigt worden, so das BMWi. Die Förderung in Ostdeutschland ist weiter angestiegen und auch nach der Ausweitung auf Westdeutschland mit rund 40 Prozent weiterhin überproportional.

75 Prozent der Mittel gehen nach wie vor an Kleinunternehmen bis 50 Beschäftigte, obwohl das Programm im Rahmen des Konjunkturpakets II auch für größere Mittelständler bis 1000 Beschäftigte geöffnet wurde. 53 Prozent der Unternehmen wurden erstmals gefördert und haben die Breitenwirkung deutlich verstärkt.

Die Evaluatoren sehen grundsätzlich keinen Bedarf an Änderungen in der Programmgestaltung und -abwicklung. Angesichts knapperer Mittel nach Auslaufen des Konjunkturprogramms II Ende 2010 empfehlen sie jedoch, die Förderung wieder auf kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Beschäftigte zu konzentrieren. Darüber hinaus plädieren sie für die Beibehaltung der einzelbetrieblichen Förderung in Westdeutschland.

Die Evaluationsstudie finden Sie hier.

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