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Politik und Markt

Verleihung des ersten deutschen GPP-Awards

Gruppenbild von den Siegerinnen und Siegern des ersten deutschen GPP-Award 2016

Der öffentliche Einkauf wird nachhaltiger. Das zeigte sich bei der Verleihung des ersten deutschen GPP-Awards am 1. Juni im Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern in Bonn. (Foto: Beschaffungsamt)

Mitglieder der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt, der Abteilung „Nachhaltige Produkte und Konsummuster, Kommunale Kreislaufwirtschaft“ beim Umweltbundesamt, des Deutschen Städtetages und der Berliner Energieagentur waren in der Jury vertreten. Sie wählten unter 14 Bewerbern aus verschiedenen Kommunen, Kommunalunternehmen und Verbänden die Gewinner, die im Rahmen der Fachtagung „Durch Energieeffizienz zur nachhaltigen Kommune“ gekürt wurden. Belohnt wurden unter anderem Beschaffungen von energieeffizienten Beleuchtungssystemen und nachhaltige Mobilitätskonzepte.

Mehr Aufmerksamkeit für engagierte Praktiker

Frau Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des Beschaffungsamtes, übergab die Preise – eine Aufgabe, die sie sehr gerne übernahm: „Kommunen und Landkreise, die nachhaltige Beschaffung bereits in ihrer täglichen Arbeit verankert haben, erhalten durch den deutschen GPP-Award die Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdienen. Die eingereichten Projekte zeigen, dass nachhaltige Beschaffung gelebt werden kann und dass sie hilft, ein Gleichgewicht von wirtschaftlicher Entwicklung und Umweltschutz herzustellen.“

Der GPP-Award findet im Rahmen des EU-Projekts Green ProcA statt, das Auftraggeber aus Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Institutionen in sieben europäischen Ländern dabei unterstützt, umweltfreundliche Beschaffung umzusetzen. Das Beschaffungsamt des BMI ist Projektpartner der Berliner Energieagentur, die das Projekt leitet, und des Klima-Bündnisses.

Die Bestplatzierten in den folgenden Kategorien sind:

Bis 10.000 Einwohner

GOLD: Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn mit „Nachhaltig in die Zukunft – die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn wird elektromobil!“

10.000 – 100.000 Einwohner

GOLD: Technische Betriebe Dormagen AÖR –Straßen (TBD) mit “LED-Lampen für energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung“

GOLD: Stadtwerke Weilheim i.OB Kommunalunternehmen mit „Vollständig autarke Energieversorgung Strom und Wärme aus regenerativen Energien“

BRONZE: Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH, Stadtwerke Norden mit „Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung der Stadt Norden“

Über 100.000 Einwohner

GOLD: Freie Hansestadt Bremen mit „LED-Beleuchtung in den historischen Räumen des Bremer Rathauses (Weltkulturerbe)“

SILBER: Stadtwerke Heidelberg GmbH mit „Heidelberg-Bahnstadt, Entwicklung eines neuen Stadtteils (öffentliche Beleuchtung)“

BRONZE: Landschaftsverband Rheinland mit „Ausschreibung von Leasingfahrzeugen für den Landschaftsverband Rheinland 2016/2017“

Quelle: Beschaffungsamt des BMI

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