Vergabeblog

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Politik und Markt

BeschA: Nachhaltigkeitsbemühungen

Das Beschaffungsamt des BMI erkennt den Schutz von Umwelt und Klima als eine der größten Herausforderungen der modernen Gesellschaft. Dort sieht man auch den Bund in der Verantwortung seiner Vorbildfunktion; denn das Ziel einer klimaneutralen Bundesverwaltung bis zum Jahr 2030 wurde im neuen Klimaschutzgesetz gesetzlich verankert. Auch das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) möchte dieses Ziel gemeinsam mit anderen Pilotbehörden als Vorreiter im Geschäftsbereich des BMI unterstützen und dazu beitragen, die Erde für kommende Generationen zu erhalten

und führt hierzu fort:

„Deshalb führen wir nun ein umfassendes Umweltmanagementsystem in unserem Haus ein. Mittelfristig strebt das BeschA Klimaneutralität bezüglich seiner Tätigkeiten an. Insbesondere durch Energiesparen, klimafreundliche Dienstreisen sowie eine weitestgehend ökologische und klimafreundliche Beschaffung und Entsorgung werden wir unser Handeln an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausrichten.

Die ökologische Dimension
Die öffentliche Beschaffung kann einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit leisten. Deshalb setzen wir die von der Bundesregierung beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie und das Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit konsequent in unserem Verwaltungshandeln um. Wir achten darauf, dass Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte bei der Beschaffung berücksichtigt werden und wollen den ökologischen Fußabdruck unserer täglichen Arbeit so klein wie möglich halten. Zudem führen wir ein umfassendes Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ein, mit konkreten Zielen und Maßnahmen, der Durchführung turnusmäßiger Umweltaudits, sowie der jährlichen Veröffentlichung einer Umwelterklärung.

Die ökonomische Dimension
Als zentrale Einkaufsbehörde für die Behörden und Einrichtungen des BMI sowie als zentraler IT-Beschaffer des Bundes ist es unsere Pflicht, wirtschaftlich und verantwortungsvoll zu handeln. Dies tun wir auf Grundlage wirtschaftlicher und rechtlicher Vorgaben bzw. Rahmenbedingungen durch eine optimierte Prozessgestaltung, den Einsatz umweltfreundlicher Technik und die Umsetzung nachhaltiger Lösungskonzepte. Nachhaltiges Wirtschaften ist dabei die Aufgabe jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir fördern das Bewusstsein dafür auch bei allen unseren Stakeholdern, die wir in unsere Aktivitäten einbinden.

Die soziale Dimension
Gemeinsam mit dem Digitalverband Bitkom e.V. haben wir eine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards im IT-Bereich erarbeitet, die wir kontinuierlich ausbauen. Auch in anderen Produktbereichen beziehen wir die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen entlang der Lieferkette zu beschaffender Produkte in unsere Beschaffungsentscheidungen mit ein.

Das Beschaffungsamt des BMI begreift diese Nachhaltigkeits-Agenda als einen ersten wichtigen Schritt im Bemühen um ein maximal nachhaltiges Beschaffungswesen und einen möglichst geringen eigenen ökologischen Fußabdruck.“

Quelle: Beschaffungsamt des BMI

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