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EuRH: Digitalisierung von Schulen – EU-Förderung wird nicht optimal genutzt

Die EU-Förderung für eine bessere Digitalisierung von Schulen hat nicht ihre volle Wirkung entfaltet. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Europäischen Rechnungshofs (EuRH) hervor. Grund dafür sei vor allem, dass die EU-Länder bei der Nutzung der europäischen Fördermittel nicht strategisch genug vorgegangen seien.

Zwischen 2014 und 2026 wurden bzw. werden über unterschiedliche EU-Programme hohe Beträge ausgezahlt, um die digitale Bildung zu unterstützen. Allein die aus der sogenannten Aufbau- und Resilienzfazilität – dem wichtigsten Instrument des Corona-Aufbaufonds – zugewiesenen Mittel belaufen sich auf über 11 Milliarden Euro.

Die Corona-Pandemie machte deutlich, dass die Schulsysteme in fast allen EU-Ländern nicht gut auf den Distanzunterricht vorbereitet waren„, so Pietro Russo, das für die Prüfung zuständige Mitglied des Europäischen Rechnungshofs. „Das hing damit zusammen, dass die Internetanbindung der Schulen oft unzulänglich war und digitale Ausrüstung für Schüler und Lehrkräfte fehlte. Die EU hat ehrgeizige Pläne für die digitale Bildung und kann den Schulen dabei helfen, mehr Technologie einzusetzen. Wir sind jedoch der Ansicht, dass die EU-Fördermittel besser eingesetzt werden könnten.

Den Sonderbericht 11/2023: EU-Unterstützung für die Digitalisierung von Schulen können Sie hier herunterladen.

Quelle: Europäischer Rechnungshof

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