Bin gerade über diesen alten, für uns aber aktuellen und sehr informativen Artikel gestossen. Vielen Dank. Ist schon spitzfindig, dass man unterscheiden muss zwischen „kein Entgelt“ aber „Kostenbeteiligung“. Und wie die Kostenbeteiligung aussieht, bleibt den Plattformanbietern überlassen. Da findet man dann Portale mit einem Account Classic, wo man für jede erhaltene Ausschreibung 6 EUR zahlt. Das klingt gut. Es wird einem aber nicht mitgeteilt, dass man bereits beim Lesen der anklickbaren Kurztexte – um überhaupt beurteilen zu können, ob das Projekt relevant ist – die 6 EUR zahlt. Man klickt sich durch 30 Projekte in einer Trefferliste, die das Ergebnis einer Suchabfrage sind und zahlt 180 EUR um vielleicht herauszufinden, dass kein geeignetes Projekt dabei ist, weil die Titelzeilen komplett nichtssagend sind. Der Aufreisser „6 EUR pro erhaltener Ausschreibung“ ist m.M. nach hochgradig unseriös.

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