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FG Bau: Fiktion für Genehmigungen zur Baustelleneinrichtung einführen

Anlässlich der Anhörung zur Beschleunigung von Hochbau- und Tiefbauvorhaben im Berliner Abgeordnetenhaus sagt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau: „Um den immensen Bedarf an Wohnungen, aber auch der zugehörigen Infrastruktur in Berlin zu decken, muss Bauen schneller und kostengünstiger werden. Dazu müssen die Bauhindernisse – die insbesondere aus dem Planungs- und Genehmigungsrecht folgen – ohne Tabus beseitigt werden.“

„Aus unserer Sicht ist die Einführung einer Fiktion für Genehmigungen zur Baustelleneinrichtung ein großer Hebel, um Prozesse zu beschleunigen“, sagt Manja Schreiner. Aktuell dauern diese Genehmigungsverfahren nach Erhebungen der Fachgemeinschaft Bau zwischen acht Wochen und 18 Monaten. Auf der anderen Seite haben sich die Baupreise im ersten Halbjahr 2022 durch Ukraine-Krieg und die Erhöhung der Energiekosten um rund 25 Prozent erhöht. „Je länger diese Verfahren dauern, umso teurer werden die Bauprojekte. Alle zunächst gebundenen Handwerker springen in der Zwischenzeit ab und der Bauherr muss neu ausschreiben. Würde die Genehmigung verlässlich nach 3 Monaten vorliegen oder fingiert werden, ließe sich sofort Planungssicherheit für alle Seiten erreichen.“, weiß Manja Schreiner.

Quelle: Fachgemeinschaft Bau

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