Dass die Auftragnehmer von der Leistungspflicht und die Auftraggeber von der Vergütungspflicht befreit sind, ist zwar schön und gut, aber wie wird dann mit dem Personal umgegangen, dass teilweise nur nach Mindestlohn bezahlt wird? Werden die dann freigestellt und müssen im schlimmsten Fall auf ihren Lohn verzichten? Die Belastung für Ausgleichsmaßnahmen (nach IfSG oder Kurzarbeitergeld, oder oder) belasten dann im Nachgang doch auch wieder die Staatskasse. Ist es dann nicht sinnvoller und sozial gerechter, dass man Verträge (Reinigung, Bewachung, o. ä.) einfach weiterlaufen lässt, sofern man keinen Leistungsersatz anbieten kann?

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